Mit individuellen, seriellen Modulbauten die Wohnraumlücke schließen

26. März 2021

Als einer der ersten Hersteller von Gebäuden in Stahlmodulbauweise bietet das seit über 50 Jahren praktizierende Unternehmen mit dem „Kompetenz-Center Wohnungsbau“ ausgereifte Lösungen im Geschosswohnungsbau als Mietwohnungsbau an und beweist damit: Serielle Fertigung und Individualität schließen sich bei der Modulbauweise nicht aus! Basierend auf einem Baukasten-System, mit dem individueller Wohnungsbau seriell-modular realisiert werden kann, haben führende deutsche Wohnungsbauunternehmen in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe hochwertiger Wohnanlagen in ALHO Modulbau-Qualität realisiert, weitere werden derzeit geplant oder befinden sich in der Realisierungsphase.

 

ALHO Wohnungsbau – auf Grundlage der GdW Rahmenvereinbarung

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. lobte 2018 gemeinsam mit dem Bundesbauministerium und der Bundesarchitektenkammer (BAK) einen europaweiten Wettbewerb aus. Teilnehmen konnten renommierte Anbieter unterschiedlicher serieller Bauweisen in Verbindung mit einem Architekturbüro.
Gegenstand des Wettbewerbs war die Entwicklung eines variablen, modularen Systems für den Neubau mehrgeschossiger Wohnbauten in serieller Bauweise mit hoher architektonischer und städtebaulicher Qualität zu reduzierten Baukosten und unter Berücksichtigung baukultureller Belange.
Gemeinsam mit Koschany + Zimmer Architekten KZA aus Essen arbeitete  ALHO einen beispielhaften Systementwurf in hochwertiger Stahlmodulbauweise aus, der zusammen mit weiteren prämierten Konzepten im Mai 2018 in die Vereinbarungen eines Rahmenvertrags offiziell aufgenommen wurde.

Das System von ALHO und KZA ist so konzipiert, dass es sich an konkrete Standorte bundesweit flexibel anpassen lässt und so in Einzelaufträgen realisiert werden kann.

Mit dem ALHO Systembaukasten sind unterschiedliche Ausführungsvarianten im Geschosswohnungsbau möglich. Vielfältige  Grundstücksanforderungen in unterschiedlichen Lagen werden damit abgedeckt. Die Modellgebäude können in Geschossigkeit sowie Gebäudeart an die städtebaulichen Gegebenheiten und Vorschriften des jeweiligen Baugebiets angepasst werden.

Bisher wurden von ALHO für VONOVIA an unterschiedlichsten Standorten Objekte mit insgesamt 222 Wohneinheiten realisiert – darunter beispielsweise Gebäuderiegel als Solitär oder in L-Form um einen Innenhof angeordnet sowie Punkthäuser. Wer also immer noch glaubt, serieller Wohnungsbau bedeute gestalterische Einöde, wird damit eines Besseren belehrt. Mit dem flexiblen Wohnungsbaukasten kann eine hochwertige städtebauliche und architektonische Qualität erzielt werden.

Auch regelrechte Pionierprojekte sind mit ALHO keine Seltenheit: So realisierte die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) 2019/20 das erste modulare Wohngebäude der Stadt. 2021 tat die Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim mbH (kwg) das Gleiche für Niedersachsen. Und wie immer die jeweilige Bauaufgabe auch lautet: ALHO ist mit seinem Baukastensystem in der Lage auf unterschiedlichste Anforderungen, Wünsche und Besonderheiten zu reagieren: Hinsichtlich Größe und Ausstattung bieten die inzwischen drei Gebäude in Leverkusen mit insgesamt 100 Wohneinheiten einen vitalen Wohnungs-Mix, der sich exakt am Bedarf im Stadtteil Rheindorf orientiert, während das Wohngebäude in Hildesheim ein typisches Projekt innerstädtischer Nachverdichtung darstellt . Es wurde „in zweiter Reihe“ in einem gewachsenen Wohngebiet errichtet, wobei ALHO mit optimal organisierter Baustellenlogistik punkten konnte.

 

Die Flexibilität der Grundrisse zeigt sich bereits an der Fassade

In Dreieich hat die städtische Wohnungsbaugesellschaft DreieichBau AöR gerade zwei Wohngebäude in Modulbauweise fertiggestellt. Die dreigeschossigen Gebäude wurden entlang der Hainer Chaussee konzipiert und halten insgesamt 37 barrierefreie – teilweise auch rollstuhlgerechte – Ein- bis Fünf-Zimmerwohnungen bereit. Was die Gebäude so besonders macht: Auf Basis des GdW-Baukastens und aufgrund der freitragenden Konstruktion der ALHO Raummodule sind Raumgrößen und Grundrisse unabhängig voneinander auf jeder Etage individuell planbar.
Die besondere Flexibilität im Innern erschließt sich dem Betrachter bereits an den Fassaden: Da beim Modulbau die Fenster und Balkone nicht wie sonst aus statischen Gründen stringent übereinander angeordnet werden müssen, können sie entsprechend frei an der Fassade platziert werden. In Dreieich kam zudem ein neues Balkonsystem zum Einsatz, bei dem die geräumigen Freisitze nicht als separate Trag-Konstruktion dem Baukörper vorangestellt werden, sondern an einer filigranen Stahlkonstruktion der Fassade – mal hier, mal da – direkt angehängt wurden. Auf diese Weise entstand ein sehr lebhaftes, abwechslungsreiches und spannungsvolles Fassadenbild.

 

ALHO Wohnungsbau – in ganz Deutschland aktuell

Eine ganz Reihe weiterer Wohnbauprojekte sind gerade in der Planung und Realisierung. So wurde ALHO nach den guten ersten Erfahrungen in Dreieich von der DreieichBau AöR für die schlüsselfertige Erstellung eines weiteren, dreigeschossigen Mehrfamilienhauses beauftragt. Die Baugenehmigung ist bereits erfolgt. Im September 2021 soll das Gebäude fertig sein.

Außerdem werden derzeit für die Baugenossenschaft Familienheim BGFH im baden-württembergischen Mosbach 44 Wohneinheiten in energieeffizientem KFW55 Standard errichtet. Mit dem sogenannten „Fachmarktzentrum“ im nordrhein-westfälischen Morsbach – einem Hybridbau, der 42 Stahlmodule von ALHO integriert – wird ein innovatives Nachverdichtungsprojekt mit insgesamt 26 Wohneinheiten in Kombination mit Büro- und Verkaufsflächen realisiert. Und im bayerischen Lindenberg setzt die GKWG, Kreis-Wohnbau-GmbH Lindau 40 Wohnungen auf rund 2800 qm Bruttogeschossfläche in ALHO Modulbauweise um.

In den sogenannten „Spessart Gärten“ in Aschaffenburg errichtet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes zum ersten Mal Wohnungen in modularer Bauweise: „Anhand dieses Neubauprojekts der BImA können wir zeigen, dass der Bund selbst auf einer ehemals militärisch genutzten Fläche in serieller Bauweise ansprechende und zeitgemäße Geschosswohnungen errichten kann“, erklärt Paul Johannes Fietz, Mitglied des Vorstands der BImA. Im Frühjahr 2022 sollen die insgesamt 26 Wohneinheiten in zwei Baublöcken mit einer durchgehenden Tiefgarage und Außenanlagen bezugsfertig sein.

 

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