Bürogebäude PHOENIX CONTACT

Raumgewinn als Zukunftsperspektive

19. Juni 2019

Unternehmerischer Erfolg motiviert, schafft neue Arbeitsplätze und eröffnet spannende Zukunftsperspektiven. Einem starken wirtschaftlichen Wachstum allerdings auch räumlich nachzukommen, kostet die Betriebe oft Zeit und Kraft. Dass Raumgewinn mit einem Gebäude in Modulbauweise genauso hochwertig wie im konventionellen Bau, doch um ein Vielfaches schneller geht, haben die Mitarbeiter des kontinuierlich wachsenden Technologieunternehmens Phoenix Contact selbst erlebt. In nur vier Monaten errichtete der Modulbauspezialist ALHO an ihrem Hauptstandort im westfälischen Blomberg ein dreigeschossiges Verwaltungsgebäude, das den gewohnten Ansprüchen des Bauherrn an Architektur, Gebäudetechnik und Raumqualität gerecht wird.

Wer selbst weltweit innovative Lösungen für vernetzte und automatisierte Technologien in den Bereichen Gebäudetechnik, Energieversorgung, Verkehr und Industrie entwickelt, achtet auch bei den eigenen Gebäuden auf einen entsprechenden Qualitätsstandard. Im neuen Verwaltungsgebäude sollten Raumatmosphäre, Klimaregulierung, Baubiologie, Akustik und Innenausstattung dem Stand der anderen Gebäude auf dem Werksgelände entsprechen. Doch der Zwiespalt zwischen akutem Raumbedarf, hoher Gebäudequalität und langer Bauzeit schien unlösbar – bis der Spezialist für Modulbau ALHO ins Spiel kam.

Qualität, die überzeugt
Vor Ort im ALHO-Werk Morsbach und bei der Besichtigung eines Referenzgebäudes machte sich Phoenix Contact aus erster Hand ein Bild von den offensichtlichen Vorteilen der Modulbauweise: Die präzise Vorfertigung der ALHO Raummodule im Werk garantiert eine gleichbleibend hohe Bauqualität. Gütegeprüfte und emissionsarme Materialien und optimale bauphysikalische Eigenschaften sorgen beim Modulgebäude für beste Werte bei Wärme-, Schall- und Brandschutz.
„Ausschlaggebend für die Entscheidung, den Neubau als Modulgebäude zu errichten, war neben den Qualitätsargumenten vor allem die kurze Realisierungszeit. ALHO war der Anbieter mit der kürzesten Bauzeit und mit dem stärksten Umsetzungswillen. Das hat uns überzeugt. Unsere Zusammenarbeit haben wir menschlich wie organisatorisch als harmonisch und vertrauensvoll erlebt“, bestätigt Susanne Hasse, die bei Phoenix Contact im Corporate Facility Management die Gebäude- und Einrichtungsplanung leitet.

Bürobau mit hochtechnisiertem Innenleben
Die Entscheidung für einen Modulbau war also gefallen. Nach drei Monaten Vorplanung begann der Bau eines dreigeschossigen Verwaltungsgebäudes auf dem Firmengelände. Als Generalunternehmer übernahm ALHO die Planung und Koordination sämtlicher Gewerke rund um den Neubau. Dazu gehörten auch die Vorbereitung der Baustelle und die Erstellung der Bodenplatte. Von Herausforderungen wie plötzlich erforderlichen Maßnahmen für die Bodenverbesserung ließ sich der Modulbauspezialist ebenso wenig abschrecken wie von der kalten Jahreszeit – Baustart war im Januar 2018. Innerhalb kürzester Zeit ordneten sich dann 36 exakt vorgefertigte Raummodule zu einer attraktiven neuen Gebäudeeinheit mit hochtechnisiertem Innenleben. Denn gefordert war nicht nur ein Doppelboden, um mit Hilfe von Bodentanks später direkt an jedem Schreibtisch einen bodenintegrierten Stromanschluss vorzufinden, sondern auch eine Klimatisierung des gesamten Gebäudes mit Be- und Entlüftungsanlage. Dazu verwendete ALHO größere Raummodule mit einer Geschosshöhe von 3,95 m. Nach der Modulmontage konnten Klima- und Lüftungstechnik so in der abgehängten Decke installiert werden. Bis zum Mai war der Neubau bereits bezugsfertig.

Corporate Design baulich umgesetzt
„Das Raumprogramm sah je Etage eine Fläche für ein Großraumbüro für etwa 30 Mitarbeiter vor, ergänzt durch zwei Einzelräume, die als Abteilungsleiterbüro und Besprechungsraum nutzbar sein sollten“, erklärt Susanne Hasse. „Besonderen Wert legten wir auf die Wahrung unseres Gebäude Corporate Designs, das sich – analog zu den anderen Bestandsgebäuden auf dem Firmengelände – auch im Neubau widerspiegeln sollte. Sowohl in der Architektur als auch im Interior Design wird es über klare Formen, helle Farben und moderne Materialien transportiert. ALHO konnte diese Vorgaben im Sinne unseres übergeordneten Gesamtkonzepts sehr gut umsetzen.“ Der rechteckige Baukörper mit insgesamt 1282 qm Bruttofläche besteht aus drei nahezu identischen Ebenen, deren Grundriss klar gegliedert ist: In jeder Etage nimmt ein offenes Büro fast die gesamte Geschossfläche ein, bis auf einen Bereich an der Nordwestseite des Gebäudes. Dort konzentrieren sich mit Eingang, Fluren und Treppenhaus die Verkehrswege. Ebenso sind die Sanitären Anlagen dort untergebracht. Durch die Flure von den Großraumbüros etwas getrennt, liegen an den beiden nördlichen Gebäudeecken auf jeder Ebene die großzügigen Einzelbüros und Besprechungszimmer. Durchgehende Verglasungsbänder lassen viel Tageslicht in das Gebäude. An die bestehende Gebäudeleittechnik angeschlossene Jalousien sorgen bei Bedarf für angenehmen Blendschutz an den Arbeitsplätzen.

Was die Energieversorgung betrifft, wurde der Neubau im Technikraum des Erdgeschosses an das bauseitige Nahwärmenetz angeschlossen. Auf dem Flachdach des Gebäudes ist eine kombinierte Zu- und Abluftanlage mit integrierter Wärmerückgewinnung installiert. Sie garantiert beste Luftqualität in den Räumlichkeiten und kühlt je nach Außentemperatur die einströmende Frischluft schon vor. Die eigentliche Klimatisierung der Räume erfolgt mittels Umlufttechnik.

Bürogebäude Phoenix Contact AußenansichtBürogebäude Phoenix Contact BesprechungsraumBürogebäude Phoenix Contact TreppenhausBürogebäude Phoenix Contact KücheBürogebäude Phoenix Contact Innenaufnahme

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