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„Leuchtturmprojekt“ für betreutes Wohnen “



blogbild Für intensive Betreuung psychisch labiler Menschen unter der Maßgabe größtmöglicher Selbständigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe, hat das kbo-Sozialpsychiatrische Zentrum in München-Haar mit ALHO ein Übergangswohnheim für 40 Klienten realisiert.
In enger Kooperation mit verschiedenen sozialpsychiatrischen Trägern im Großraum München, dem Leistungsträger Bezirk Oberbayern, der Fachstelle Pflege- und Behinderteneinrichtungen -Qualitätsentwicklung und Aufsicht (FQA) sowie mit organisierten Betroffenen und Angehörigen hatte die Planungsgesellschaft Endres + Tiefenbacher Architekten ein optimales Wohnkonzept entwickelt. ALHO bekam in April 2014 den Auftrag, den Gebäudeentwurf weiterzuentwickeln und schließlich baulich umzusetzen.

Der zweigeschossige Neubau um schließ einen 185 Quadratmeter großen Lichthof, über den alle nach innen orientierten Räume mit viel Tageslicht versorgt werden. Über eine leicht nach innen versetzte Eingangszone wird die Empfangspforte mit rückwärtigem Dienstzimmer erreicht. Von hier erfolgt der Zugang rechts und links zu den spiegelsymmetrisch angelegten, geschlossenen Wohnbereichen.

Im Erdgeschoss kann das Atrium über ein zweites Treppenhaus auf der dem Eingang gegenüberliegenden Gebäudeteil betreten werden. Hier sind auch die Räume für das Personal, Büros, Besprechungsraum, Besuchszimmer, Archiv- und Lageräume untergebracht. Darüber befinden sich im Obergeschoss ein Arztzimmer, Räume für die Therapie und ein Fitnessraum.

Interview mit Franz Podechtl, Geschäftsführer kbo-Service GmbH Kliniken des Bezirks Oberbayern - Vorstandsbereich Infrastruktur und Technik

Warum haben Sie sich für einen Neubau in Modulbauweise entschieden?

Die Entscheidung, die Modulbauweise in die Planung mit einzubeziehen stand von Anfang an fest. Alle Planungsaktivitäten wurden von Beginn an darauf ausgerichtet, dass eine Realisierung in Modulbauweise als Alternative zu anderen Bauweisen möglich blieb. Wichtig war für uns, dass wir nicht von vorne herein auf eine Bauweise festlegen wollten. Die Entscheidung, wie das Gebäude entstehen soll, haben wir abstrakt auf der Grundlage einer Qualifizierungsmatrix getroffen, die Vorteile und Nachteile, die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Bauweisen vergleicht und bewertet.

Wo sehen Sie die Vorteile gegenüber einem Massivbau?

Nach der Auswertung der Qualifizierungsmatrix war klar, dass die Modulbauweise im puncto Wirtschaftlichkeit und Qualität jederzeit mit einem Massivbau verglichen werden kann. Am Ende Ausschlaggebend war die kurze Projektierungszeit, die geringe Belastung der Umgebung mit Baulärm und Baustaub.

Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit ALHO empfunden?

Die Zusammenarbeit war sehr angenehm. Alle Meilensteine im und das Projektbudget wurden eingehalten, und unsere Klienten können sich nach einer Projektzeit von nur neun Monaten von der Auftragsvergabe bis zur Fertigstellung des Übergangswohnheims auf einen Platz in unserer Einrichtung freuen.

Gibt es ein Feedback der Nutzer, Besucher, Angestellten? Die erste positive Rückmeldung kam von den neuen Mitarbeitern, die künftig unsere Klienten im Übergangsheim betreuen. Besonders hervorgehoben wurden hier das gute Klima im Gebäude und die helle und freundliche Gestaltung. Ein besonders gutes Feedback hat das Heim bei der Abnahme durch die Heimaufsicht bekommen. Hier sprachen die Vertreter der Aufsichtsbehörde von einem Leuchtturmprojekt, das musterhaft Vorbild für andere Träger sein könnte.

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