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Kita-Bau: Ene, mene, miste – weit mehr als eine Kiste



blogbild Angesichts fehlender Kita-Plätze und steigender Nachfrage nach Ganztagsbetreuung ist das Thema „Bauen von Kitas“ aktueller denn je. Das Dortmunder Wohnungsbauunternehmen DOGEWO21 realisierte darum mit ALHO den Neubau einer Kindertagesstätte für 105 Kinder und ist begeistert von der kurzen Bauzeit und der Qualität des Modulgebäudes.

Seit dem 1. August 2013 haben Eltern für jedes Kind vom vollendeten ersten Lebensjahr an einen Rechtsanspruch auf Förderung in einer Betreuungseinrichtung. In vielen Städten und Gemeinden ist es bis zum Stichtag nicht gelungen, den Bedarf zu decken. Allein in Dortmund fehlen rechnerisch immer noch über 800 Betreuungsplätze.

Um Abhilfe zu schaffen, reagierte das Jugendamt der Stadt Dortmund mit Unterstützung der DOGEWO21 rechtzeitig und realisierte den Neubau einer zweigeschossigen, sechsgruppigen Kindertagesstätte, die von ALHO aus 34 Raummodulen mit insgesamt 1.321 m² Bruttogrundfläche errichtet wurde. In nur sechs Wochen Planungs- und drei Monaten Bauzeit ist auf dem 11.000 m² großen Grundstück zwischen Yorckstraße und Sunderweg im Dortmunder Hafenviertel eine ebenso funktionale wie qualitativ hochwertige Betreuungseinrichtung entstanden. Träger der Kindertagesstätte ist der Kinderschutzbund, der die Räumlichkeiten von der DOGEWO21 mietet und damit seinen ersten eigenen Kindergarten in Dortmund eröffnen konnte. Mindestens 26 sogenannte U3-Plätze werden hier seit April 2013 angeboten. Der Kita-Bau wurde behindertengerecht und barrierefrei mit ausreichend Bewegungsfläche, geeigneten Sanitärräumen auf beiden Geschossen und einer Aufzugsanlage ausgestattet. Je nach Bedarf können in jeder Gruppe auch behinderte Kinder integrativ betreut werden.

Bernd Wortmeyer, Prokurist der DOGEWO21, zeigt sich begeistert von Bauzeit und Qualität des Gebäudes: „Zwischen Baustart im Herbst 2012 und der Übergabe des Objekts an den Betreiber blieben nur wenige Monate. Dank der Modulbauweise konnten wir trotz der Wintermonate die geplante Bauzeit problemlos einhalten und pünktlich eröffnen. Schnelligkeit ist aber nicht alles, auch die Qualität muss stimmen. Auch hier hat uns die ALHO Modulbauweise überzeugt.“

„Durch den engen und konstruktiven Kontakt aller am Kita-Bau Beteiligten war es möglich, ein für uns optimales Ergebnis unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse und Sichtweisen zu erarbeiten“, lobt auch Martina Furlan, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes in Dortmund, die intensive Zusammenarbeit während der Planungs- und Bauphase. Der Architekt Andreas Haus orientierte sich bei Entwurf und Raumprogramm sehr eng am pädagogischen Konzept des Trägers. Im Laufe der Zeit soll dieses weiterentwickelt werden und sich den Bedürfnissen von Eltern und Kindern anpassen. Die möglichst wandelbare Architektur der Modulbauweise stellt dieses Ziel sicher, ordnet sich den Lerninhalten unter und bietet flexiblen Raum für Entfaltung.

Interkulturelle Kompetenz, Sprachförderung und vor allem Bewegung sind die Schwerpunkte, die die Einrichtung im kinderreichen Dortmunder Hafenviertel setzt. Darum wurde im Erdgeschoss an zentraler Stelle ein großer Bewegungsraum geschaffen, der zum Toben auch bei Regenwetter einlädt. Eine mobile Trennwand schirmt den 60 m² großen Raum ab. Wird bei Veranstaltungen mehr zusammenhängender Platz benötigt, lässt er sich der Foyerzone unkompliziert zuschlagen. Diese eigenständige Mehrzweckzone, die weit über das übliche Raumangebot bei Kindertagesstätten hinausgeht, lag den Betreibern besonders am Herzen, denn sie bietet – unabhängig von den Öffnungszeiten der Kita – Platz für diverse Angebote rund um die Themen Erziehung und Familie.

Kinderwagen und Buggys können in einem geeigneten Raum untergebracht werden, der direkt neben dem Eingang von außen zugänglich ist. Anlieferung, Küche und Lagerräume befinden sich ebenfalls zentral an dieser Stelle. Neben den Räumen für Leitung und Personal sind im Erdgeschoss zwei der insgesamt sechs Gruppeneinheiten untergebracht. Diese bestehen jeweils aus einem 47m² großen Gruppenraum, einem Gruppennebenraum und dem sogenannten „gruppenbezogenen Raum“ zum Schlafen, Ruhen und Spielen. Auch Garderoben- und Sanitärbereiche sowie Abstellräume gehören dazu. Im Obergeschoss befinden sich die restlichen vier Gruppeneinheiten – systematisch den Räumen im Erdgeschoss gleich, doch räumlich etwas anders angeordnet. Alle Gruppenräume haben direkten Zugang zu den Außenanlagen.

Das 49 Meter lange und 20 Meter breite Gebäude ist mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade versehen, bei der sich Aluminiumflächen mit weißen und farblich gestalteten Elementen abwechseln, was der Kindertagesstätte ein freundliches, einladendes Äußeres gibt.

„Das 18-köpfige Team der Kita arbeitet mit Spaß und Engagement und erlebt es als tolle Chance, eine neue Einrichtung von Anfang an mit aufbauen und gestalten zu können“, berichtet die Kita-Leiterin Michaela Engel. Und der Träger hat noch mehr vor: Die Kita in Dortmunds Norden soll sich zu einem kompetenten Familienzentrum entwickeln, in dem regelmäßig Beratungen, Elternkurse und Vorträge stattfinden sollen. Die flexible Architektur macht`s mit!


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