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Fortschrittliche Räume für Medizinerausbildung



blogbild Als Basis für ihre neu entstehende Medizinfakultät auf dem Campus Wechloy realisierte die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg schnell und unkompliziert ein Büro- und Seminargebäude bestehend aus 20 von unseren Raummodulen. Auf 855 Quadratmetern Bruttofläche schafft der moderne, ansprechende Neubau ausreichend Platz für Vorlesungen und Verwaltung.

Mit dem Fachgebiet Medizin erweitert die Uni Oldenburg ihr Studienangebot: Die European Medical School Oldenburg- Groningen (EMS) ist ein deutschniederländisches Kooperationsprojekt der Universitäten Oldenburg und Groningen und mit diesem länderübergreifenden Profil einzigartig in Europa. Ziel der EMS ist es, neue Wege in der Medizinerausbildung zu gehen: Das Lehrkonzept ist praxisorientiert und forschungsbasiert und bietet damit die Chance, hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte auszubilden. Jedes Jahr werden von nun an 40 Studierende an der Universität Oldenburg ein Medizinstudium beginnen. Das pünktlich zum Wintersemester 2012/13 eröffnete Büro- und Seminargebäude ermöglichte den Absolventen des ersten Jahrgangs einen reibungslosen Studienbeginn.

Das Universitätsgebäude war vom Staatlichen Baumanagement Ems-Weser beschränkt ausgeschrieben worden. Wegen des engen Bauzeitenplans hatte sich der Auftraggeber bereits im Vorfeld für ein Modulgebäude entschieden. Am 7. Mai 2012 erhielten wir als Mindestbietender den Auftrag, bereits am 19. September wurde das Gebäude bezugsfertig übergeben. In absoluter Rekordzeit von nur 20 Wochen realisierten wir das Bauprojekt unter Berücksichtigung aller Wünsche und der Vorgaben der Uni-Betreiber – insbesondere die anspruchsvolle haustechnische Ausstattung.

Nach neun Wochen Vorbereitungs- und Planungszeit und vier Wochen Produktion im Werk wurden die vorgefertigten Raummodule in weiteren sieben Wochen vor Ort montiert und fertig ausgebaut. Eine sagenhaft schnelle Bauzeit, die dennoch höchste Qualitätsansprüche erfüllt. Es konnte ein ansprechendes und funktionales Hochschulgebäude realisiert werden, das auf zwei Etagen beste räumliche Voraussetzungen für effiziente Vorlesungen und wissenschaftliche Arbeit schafft.

Ein besonderes Highlight des Raumprogramms stellt der große Seminarraum im Erdgeschoss dar: Er besteht aus drei unserer Raummodule, hat ein Raummaß von 13 x 9 Metern und ist trotz seiner üppigen Grundfläche von 117 Quadratmetern durchgehend stützenfrei konstruiert. Unterzüge in der darüber liegenden Geschossdecke tragen die Lasten ab – mit dem Ergebnis eines kompakten Vortragssaals, der von allen Plätzen aus freie Sicht zum Podium gewährt. Zwei weitere rund 40 Quadratmeter große Seminarräume, Teeküche, Kopierraum, Büro- und Sanitärraume vervollständigen das Raumprogramm auf dieser Ebene. Seminarraum IV und V mit jeweils 50 Quadratmetern Fläche befinden sich im Obergeschoss, Teeküche und Sanitärraume schließen sich an. Die restliche Fläche wird mit Büroräumen für Lehrstuhl-Verwaltung und Fachschaft, Kopierraum und einem Raum für Medientechnik und Server gefüllt.

Die hochwertige Systemtechnik ist ein wichtiger Bestandteil des technischen Facilitymanagements im Gebäude. Die technischen Einheiten im Gebäude wurden per BUS-System miteinander vernetzt. Auch die sicherheitstechnische Überwachung der Räumlichkeiten und die Zutrittskontrolle zum Gebäude werden so geregelt. Was die Gebäudeheizung betrifft, ist der Neubau an das Netz der zentralen Nahwärmeversorgung auf dem Unigelände angeschlossen. Mit einem Jahres-Primärenergiebedarf von 167,7 kWh/m²a – bezogen auf die Gebäudenutzfläche – liegt das Seminargebäude deutlich unter dem maximal zulässigen Wert der geltenden EnEV. Das wohlproportionierte, 31 Meter lange und 14 Meter breite Gebäude besitzt eine attraktive Fassade. Weißaluminium-Paneele wechseln sich mit dunkleren Bereichen aus gewelltem Aluminium ab und gliedern harmonisch die Außenfläche.

Ein vertikales Fensterband, das als Glas-Fassade in Pfosten- Riegelkonstruktion ausgeführt ist, markiert die Treppenhauszone, gewährt Ein- und Durchblicke und bringt viel Tageslicht in das Hochschulgebäude. Die Metallfassade unterstreicht den technischen Charakter des Gebäudes und betont damit gekonnt seine innovative, wissenschaftliche Nutzung mit architektonischen Gestaltungsmitteln.

Carsten Steinbrenner, Sachgebietsleiter für den Bereich Bauplanung der Uni Oldenburg, zeigt sich begeistert von unserem Organisationstalent am Bau: „Von Anfang an war ALHO ein kompetenterPartner für unser Bauvorhaben. Die Firma gab dem gesamten Projekt fachlich wie zeitlich einen richtigen Schub. Die Ablaufplanung, das Zusammenspiel aller Akteure, das Koordinieren der Termine und schließlich die Bauleitung – alles war bestens organisiert. Wir sind sehr zufrieden und planen bereits die Erweiterung des Gebäudes – ebenfalls mit ALHO Raummodulen.“


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