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Neue akutpsychiatrische Klinik sichert zeitgemäße Therapie in moderner Modulbau-Architektur



blogbild Im April 2013 wurde der erste Bauabschnitt der neuen LVR-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) in Düren seiner Bestimmung übergeben. Das aus den 1960er Jahren stammende „Haus 11“ wird durch ein modernes Klinikgebäude aus ALHO Raummodulen ersetzt, das den Ansprüchen an eine zeitgemäße Psychiatrie-Therapie gerecht wird.

Nur 31 Wochen sind vergangen, von der Anlieferung der ersten Module bis zur Übergabe des Klinikgebäudes. Nach Entwurf und Werkplanung des Architekturbüros Bergstermann und Dutczak wurden insgesamt 140 ALHO Raummodule innerhalb eines strammen Zeitplans um zwei lichte Innenhöfe zu einer modernen Fachklinik gruppiert. Auf insgesamt 7500 Quadratmetern Bruttogrundfläche beherbergt der Neubau vier Stationen mit 96 stationären Behandlungsplätzen. Bis auf den dreigeschossigen Eingangs- und Behandlungsbereich sowie das zurückgesetzte Technikgeschoss ist der Neubau durchgehend zweigeschossig konzipiert.

Das äußerst schmale Zeitfenster, das den Architekten wegen des unzureichenden Brandschutzes am alten Gebäude für Planung und Realisierung auferlegt war, konnte mit den vorgefertigten, speziell für den Gesundheitsbereich konzipierten Raumzellen eingehalten werden. Dank der witterungsunabhängigen Vorfertigung der Module in der ALHO Raumfabrik wurde der Neubau auch trotz des langanhaltenden Winters im Zeitplan realisiert. Die Gebäudehülle des Klinikneubaus erfüllt den Standard der Energieeinsparverordnung in vollem Maße und unterschreitet dank regenerativer technischer Systeme den Primärenergiebedarf eines Passivhauses.

„Es freut uns, dass unsere Klinik dem in unserem Leitmotiv formulierten Grundsatz entspricht“ so Friedel Schulz, Kaufmännischer Direktor der LVR-Klinik Düren. Ganz im Sinne dieses Leitmotivs „Qualität für Menschen“ ist es das Ziel des LVR, optimale Liegenschaften mit dem effizientesten ökonomischen und ökologischen Aufwand zu schaffen.

Mit dem Neubau hat der LVR einen wichtigen Schritt in die Zukunft getan. Der Gebäudeteil, in dem hauptsächlich zentrale, ärztliche Behandlungsräume untergebracht sind, ist bereits jetzt so angelegt, dass er als Verbindungsspange zum nächsten Bauabschnitt dienen wird. Dass mit dem modernen Klinikgebäude das LVR-Leitmotiv „Qualität für Menschen“ nun auch in eine gebaute Form gebracht wurde, freut alle Verantwortlichen. So orientiert sich die Funktionalität der Gebäudestruktur sowohl in ihrer Organisation als auch in ihrer Ausgestaltung ganz an den Bedürfnissen der psychisch Erkrankten. Die aus therapeutischer Sicht unverzichtbaren baulichen Notwendigkeiten, wie beispielsweise eine Unterscheidung von privaten und öffentlichen Bereichen, wurden optimal umgesetzt.

Äußerlich präsentiert sich das Gebäude als Solitär mit eigenständiger Architektursprache. Die in unterschiedlichen hellen Farbtönen gestalteten Fassaden aus Faserzement wechseln sich mit gläsernen Zäsuren für die Eingangsbereiche und Treppenhäuser ab und wirken so heiter und einladend. Lärchenholzelemente verbinden die einzelnen Fenster optisch zu durchgehenden Fensterbändern. Dies betont die Horizontale in der Fassade und unterstreicht die warme Ausstrahlung der modernen Gebäudearchitektur. Der Gedanke eines transparenten, lichtdurchfluteten Hauses ist überall spürbar. Gebäudeaufweitungen und Blickbeziehungen nach außen schaffen eine offene Raumatmosphäre. Zentrum einer jeden Station ist das großzügige Atrium, das als außenliegender Aufenthaltsraum der Kommunikation untereinander dient und für Spiele und Sport genutzt wird.

Helligkeit kennzeichnet auch die freundlichen Einzel- und Doppelzimmer in den Wohnzonen mit angrenzenden Essbereichen. Geräumige, gut ausgestattete Therapie- und Gymnastikräume für eine zeitgemäße Behandlung der Erkrankten, effektive Verwaltungs- und Lagerbereiche, funktionale Stationsküchen, zentral gelegene Dienstzimmer und Arzträume vervollständigen das anspruchsvolle Raumprogramm.

Psychiatrie darf kein Schattendasein führen. Die moderne, funktionale und zugleich sehr wohnliche Architektur des neuen Klinikgebäudes leistet dazu einen wertvollen Beitrag. „Ich bin stolz darauf, dass wir mit dem neuen Haus 11 einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen Fachklinik des 21. Jahrhunderts gemacht haben“, sagt Frank Menzel, stellvertretender Kaufmännischer Direktor der LVR-Klinik Düren. Und wenn auch vor allem die Patienten und Mitarbeiter von der positiven Atmosphäre in der hellen Klinikarchitektur profitieren werden, so wird der Neubau auch helfen, das Ansehen der Psychiatrie am Standort Düren weiter zu fördern.


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