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Nachhaltig Bauen mit Raummodulen:
Qualität, Termin und Kosten…



blogbild …sind nur drei Vorteile der Bauweise mit ALHO-Raummodulen. Auch bei der Realisierung eines neuen Lehrgebäudes auf dem Campus der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg a. N. entschied sich der Bauherr, Vermögen und Bau Baden-Württemberg, bewusst für die hochwertige Systembauweise. Denn noch ein weiterer wichtiger Aspekt verdient Beachtung, wenn es um zeitgemäße Architekturlösungen geht: Auch in puncto Nachhaltigkeit ist der Modulbau führend.

Ein passgenaues Gebäude für die Lehre – auch in Sachen Nachhaltigkeit
Bereits zum vierten Mal in Folge wurde die Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg von der Deutschen UNESCO-Kommission als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. Damit wird die Bildungseinrichtung wiederholt für ihr hohes und über die Jahre konstantes Engagement in Sachen Nachhaltigkeit geehrt. Dass die Forsthochschule Rottenburg seit Mai 2013 einen zweigeschossigen Neubau aus ALHO-Raumodulen auf dem Campus am Schadenweilerhof als Hörsaal- und Seminargebäude nutzt, passt in das lückenlose Bild dieser ressourcenbewussten Haltung. Mit dem Ziel, die Umweltwirkung von Gebäuden über ihre gesamte Lebensdauer möglichst gering zu halten, leistet der Modulbau einen wertvollen Beitrag bei der Errichtung intelligenter Bauten mit hoher Umweltfreundlichkeit. Effektive Vorfertigung, saubere und leise Montage sowie flexible Strukturen tragen dazu bei. Dass die Gebäude auch nach Jahren an einen anderen Ort versetzt werden können oder – im Falle eines Rückbaus – der Hauptwerkstoff Stahl zu 100 Prozent recyclingfähig ist, stärkt den Nachhaltigkeitsaspekt noch zusätzlich.

Optimale Lern- und Arbeitsbedingungen in ansprechender Architektur
Der neue, schlanke Gebäuderiegel fügt sich mit seinem extensiv begrünten Flachdach und der Außenverkleidung aus Lärchenholz sehr harmonisch in die umgebende Landschaft ein und behauptet sich gleichzeitig selbstbewusst neben den historischen Bestandsgebäuden und einem Laborgebäude aus dem Jahre 2011. Auf 2052 Quadratmetern Geschossfläche wird ausreichend Platz für zwei zusätzliche Studiengänge geschaffen. Diverse Büroräume, sieben Seminar- und Hörsaalräume, ein Labor für Geoinformationssysteme (GIS), GIS- und EDV- Räume und eine Bibliothek wurde in einem klar gegliederten Grundriss funktional und übersichtlich angeordnet. Großzügige Fensterflächen, eine gläserne Pfosten Riegel-Fassade im Eingangsbereich, die Holzverkleidung und das Gründach verleihen dem Gebäude ein attraktives Erscheinungsbild und stellen zugleich die formale Verbindung zu den Studieninhalten der Hochschule her. Gegen Osten springt das Erdgeschoss auf beiden Gebäudelängsseiten gegenüber dem Obergeschoss um zwei Meter zurück. Dies markiert auf einfache Art optisch den Eingang und schafft gleichzeitig einen geschützten, frei auskragenden „Arkadengang“ – eine gestalterische Besonderheit, die mit der Systembauweise problemlos und zudem wirtschaftlich umzusetzen war, da die in sich statisch stabilen Module auch versetzt platziert werden können. Im Innern ist das Gebäude lichtdurchflutet und mit freundlich hellen Wand- und Bodenflächen ausgestattet. Die massive Betontreppe und die Aufzugsanlage befinden sich an zentraler Stelle im barrierefreien Gebäude. Im Erdgeschoss schließt sich die 150 Quadratmeter große und mit Eicheparkettboden wohnlich gestaltete Bibliothek an. Mit ihrer vollautomatisierten Registrierung bietet sie den Nutzern ein hochmodernes Ausleihsystem. Die Seminarräume und Hörsäle im Obergeschoss können zum Teil über mobile Trennwände zu größeren Einheiten zusammengeschaltet werden.

Steigende Studentenzahlen fordern neues Lehrgebäude in Rekordbauzeit
Zwischen der Baugenehmigung und der Fertigstellung des Seminar- und Hörsaalgebäudes lagen gerade einmal 15 Wochen. 32 Stahl-Module wurden auf die Baustelle transportiert und dort in nur vier Tagen montiert. Eine Rekordbauzeit, die angesichts der steigenden Studentenzahlen und dem gleichzeitigen Mangel an Lehrräumen keine Überschreitung duldete, wie Waldemar Ripberger, Abteilungsleiter Gebäudemanagement beim Bauherrn Vermögen und Bau Baden-Württemberg erklärt: „Um den mit den doppelten Abiturjahrgängen einhergehenden Bedarf an Studienplätzen abzudecken, wurde von der Landesregierung Baden-Württemberg beschlossen, weitere Bachelor-Studiengänge in Rottenburg einzurichten. Dieser zusätzliche Raumbedarf musste von der Hochschule in Zusammenarbeit mit dem Amt Tübingen kurzfristig bereitgestellt werden. Die Modulbauweise bot sich mit dem klaren Vorteil einer sehr kurzen Ausführungszeit als Realisierungsform bestens an. ALHO hat das so dringend benötigte Gebäude entsprechend des vorgegebenen Raumprogramms geplant, erstellt und fristgerecht übergeben. Unsere Erwartungen hinsichtlich Qualität, Terminierung und einem guten Preis-Leistungsverhältnis wurden dabei voll erfüllt.“

Qualität und Effizienz – auf Dauernutzung ausgerichtet
Die stets gleichbleibende Qualität der ALHO-Raummodule und die schnelle Bauzeit vor Ort wird durch den sehr hohen Vorfertigungsgrad der Einzelelemente erreicht, der – je nach Nutzung der Module – bis zu 90 Prozent betragen kann. Bestehend aus einer freitragenden Stahlrahmenstruktur werden die Elemente in der ALHO-Raummodulfabrik zu fertigen Raumzellen ausgebaut. Spätere Sanitärräume beispielsweise sind bereits fertig gefliest, Waschbecken und WCs vorinstalliert und auch die hochwärmegedämmten Fenster sind bereits eingebaut. Ausreichend abgedichtet konnten die Module witterungsunabhängig und auch bei Minus-Temperaturen und Niederschlag montiert werden. Der parallel laufende Hochschulbetrieb wurde durch die Bauarbeiten so gut wie nicht gestört. So ist das Bauen mit Raumodulen auch dahingehend umweltschonend, dass weder Lärm noch Schmutzbelästigung bei der Montage vor Ort auftreten. Eine Unterschreitung der EnEV 2009 um 30 Prozent und ein behagliches Raumklima wurden unter anderem durch die hocheffiziente Wärmedämmung und die weitestgehend wärmebrückenfreie Konstruktion der Modulgebäude erreicht. Auch die gute Schalldämmung erhöht den Komfort gerade in einem Gebäude für die Lehre. Eine flexible Anpassung der Raumsituation an den aktuellen Bedarf dank nichttragender Innenwände und die Möglichkeit einer späteren Umnutzung gewährleisten eine maximale Flächeneffizienz. Aus diesem Grund soll der zuerst nur als mittelfristige Anmietungsvariante gedachte Hochschulbau nun doch als dauerhaft genutztes Gebäude auf dem Hochschulgelände verbleiben. Gegen den vorgesehenen Rückbau spricht außerdem schon jetzt das Feedback der Nutzer: „Sowohl die Studierenden als auch der Lehrkörper der Hochschule Rottenburg haben das neue Gebäude begeistert in Besitz genommen“, fasst Waldemar Ripberger den Erfolg in Rottenburg in einem Satz zusammen.


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