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Flexibles Modulgebäude überbrückt Engpass bei Hochschulbauten-
Lehrraum statt Leerraum



blogbild Mehrere hundert Mitarbeiter der Goethe-Universität Frankfurt haben in den vergangenen Monaten die repräsentativen Neubauten auf dem neuen, grünen Campus Westend bezogen. Ein Dauerthema aber bleibt auch hier der Mangel an Seminarräumen, deren Bedarf sich – bedingt durch überarbeitete Curricularstrukturen und doppelte Abiturjahrgänge – drastisch erhöht hat. Seminararbeit ist wichtig, um in Interaktion mit den Dozenten, in Diskussionen und Referaten, Gelerntes zu festigen. Für diese intensive Gruppenarbeit werden Räume benötigt, die sich flexibel an unterschiedliche Lerninhalte und Lernsituationen anpassen können: Modulgebäude bieten hierfür beste Voraussetzungen.

Bis Ende 2014 die Fertigstellung des neuen, großen Seminarhauses auf dem Campus erfolgt sein soll, hat die Universität mit einem Seminarpavillon aus ALHO- Raummodulen schnelle Abhilfe aus dem Engpass geschaffen und den Studenten freundliche, helle Arbeitsräume zur Verfügung gestellt. Schon jetzt steht fest, dass der hochwertige, „temporäre“ Neubau noch mindestens bis 2018 als zusätzliches Seminargebäude genutzt und im Anschluss einer neuen Hochschulfunktion zugeführt werden soll.

Entworfen wurde der 2520 Quadratmeter Bruttogrundfläche fassende Pavillon vom Immobilienmanagement der Goethe-Universität, das auch die Baugenehmigung einholte und die fachliche Prüfung der ALHO-Ausführungsplanung übernahm. Innerhalb eines Jahres wurde das dreigeschossige Modulgebäude geplant und realisiert. Von der Beauftragung bis zur Bauübergabe benötigte ALHO nur sechs Monate, die 41 Raummodule wurden in nur vier Tagen vor Ort montiert. Während ALHO die Erd- und Fundamentarbeiten ausführte, konnten die Module zeitgleich im Werk vorgefertigt werden. „Diese schnelle Bau- und Planungszeit wäre mit konventioneller Bauweise niemals zu realisieren gewesen und wir haben ALHO als professionelles und pragmatisches Unternehmen wahrgenommen“, erklärt Esref Yavuz einen der Gründe für die Entscheidung zur Modulbauweise. Besonders begeistert hat den Leiter der Abteilung Planen und Bauen im Bereich Immobilienmanagement aber die besonders hohe Ausführungsqualität der Raumzellen: Aufgrund der werkseitigen Vorfertigung der Elemente sind ALHO Modulgebäude stets von exzellenter Qualität und auch den kreativen Gestaltungsmöglichkeiten sind mit der Systembauweise keine Grenzen gesetzt: So unterteilt sich die Gebäudestruktur des Pavillons in drei klar ablesbare Zonen mit flexiblen Räumen unterschiedlichster Größe – in Servicezone, Erschließungs- und Kommunikationszone sowie eine Raumspange mit Seminarräumen. Dieser funktionale Aufbau ist nicht nur wirtschaftlich, sondern bietet den 720 Studenten aller Fachrichtungen, die sich bei Vollauslastung im Gebäude aufhalten, einfache Orientierung und gute Nutzbarkeit.

„Der Pavillon kommt bei Mitarbeitern und Studenten gut an,“ bestätigt Esref Yavuz. „Vor allem die erstklassigen Materialien und deren hohe Ausführungsqualität – wie beispielsweise die Türen mit Holzfurnier sowie die großzügigen innenliegenden Verglasungen im Bereich der Flurzonen – sorgen für ein angenehmes Raumgefühl in einem Gebäude, in dem man sich gerne aufhält.“ Thermisch getrennte Alu-Fenster mit Wärmeschutzverglasung (Ug=0,7 W/m² K) in Schallschutzklasse 4 (R`w = 43 dB) schaffen nicht nur ein angenehmes Raumklima, sondern ermöglichen konzentriertes Arbeiten ohne Störung durch Lärm von außen. Heizung und Lüftungsanlage des Gebäudes werden über komfortable Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR-Technik) einfach und wirtschaftlich kontrolliert und bedient. Mit seinem extensiv begrünten Flachdach passt sich das Gebäude auch äußerlich in den naturbetonten Campuskontext ein.

Und weil Lernen und Lehren nicht alles ist, kommen auch Kommunikation und Entspannung nicht zu kurz. Mit ihrer einladenden Pfosten-Riegel-Fassade und dem großen Terrassenbereich ist die Cafeteria im Erdgeschoss zu einem beliebten, kommunikativen Treffpunkt auf dem Campusgelände geworden.

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