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Neue Kita aus Raummodulen in Dortmunds Osten
„Flexibel, schnell und planungssicher“



blogbild Das sind die herausragenden Attribute, die der Architekt Andreas Haus der Modulbauweise zuschreibt und weswegen er bereits eine ganze Reihe Kindertagesstätten gemeinsam mit ALHO realisiert hat. Gerade ist in Dortmund wieder eines seiner Gebäude mit der Wohnungsbaugesellschaft DOGEWO21 als Bauherr und ALHO als ausführendem Unternehmen fertiggestellt und an den Betreiber AWO übergeben worden.


„Bei Kindertagesstätten ist die schnelle Umsetzung immer besonders wichtig, denn der Bedarf an Betreuungseinrichtungen ist nach wie vor hoch“, erläutert Haus. „Damit die Qualität bei aller Schnelligkeit nicht auf der Strecke bleibt, setzen wir vermehrt auf die Modulbauweise, die eine unschlagbare Sicherheit bei Planung und Fertigstellung garantiert“.

Während die von der DOGEWO21 initiierte Kita Yorckstraße schon einige Zeit erfolgreich in Betrieb ist, befinden sich in Dortmund derzeit noch drei weitere Kindertageseinrichtungen der Wohnungsbaugesellschaft im Bau. Fertiggestellt wurde im August 2014 nun die Kita Aplerbecker Straße – gelegen auf einem wunderschönen Grundstück, mit altem Baumbestand. „Die städtebauliche Situation mit der alten Baumallee war hier besonders reizvoll,“ berichtet Andreas Haus. „Da das Gelände fast zwei Meter über dem Straßenniveau liegt, konnten wir die Kita sehr schön positionieren und sie dementsprechend auch gegen die Straße hin abschirmen. Knifflig war jedoch die Erschließung, da wir – gemäß eines zeitgemäßen Inklusionsgedankens – stets nur behindertengerechte Kitas bauen und darum eine Rampenanlage integrieren mussten. Das rund 1.300 Quadratmeter große Grundstück bot aber genug Fläche um das Gebäude optimal zu positionieren und so haben wir nun einen funktionalen, zweigeschossigen Riegel, dessen Gruppenräume alle nach Süden zur Sonne orientiert sind.“

Die Modulbauweise ermöglichte die flexible, praktische und dabei doch spannungsvolle Konzeption des vorgegebenen umfangreichen Raumprogramms der sechsgruppigen Kindertagestätte. Ausgewogen belichtete Räume und Flure mit dem Schwerpunkt auf Tageslicht bestimmen den Innenraum. Besonders wichtig ist dem im Kita-Bau erfahrenen Architekten aber der Sichtbezug nach draußen, denn die Kinder sollen das Wetter und die Jahreszeiten stets beobachten und erfahren können. Auch für die kindliche Orientierung im Haus ist die Beziehung zum Außenraum wichtig, denn mit einer Gesamtfläche von 2.229 Quadratmetern ist die Kita nicht gerade klein. 100 Kinder finden hier auf zwei Etagen Platz zum Leben und Lernen. Dennoch konnte durch die geschickte Anordnung von Raumgruppen, eine sehr kindgerechte und übersichtliche Zonierung erreicht werden. Die beiden Gruppenräume für die Kleinen sind im Erdgeschoss untergebracht und in Funktionseinheiten mit Schlaf- und Spielräumen, einem Raum für differenzierte, pädagogische Arbeit sowie den dazugehörenden Neben- und Sanitärräumen zusammengefasst. Ein Mehrzweckraum für Bewegungsspiele und Veranstaltungen – über eine Faltwand dem Flur zuschaltbar – befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Anlieferung und Küche. Die Räume für die Kindergartenleitung und das Personal sind zentral in Eingangsnähe untergebracht. Die größeren Kinder gelangen sowohl über ein Treppenhaus als auch über den Lift zu ihren vier Gruppenbereichen im Obergeschoss. Alle Gruppenräume haben Zugang nach draußen: Die Erdgeschossräume führen direkt, die Räume im OG über eine Balkongalerie mit Treppen in den Garten. Damit die Kinder auch bei Regen im Freien sein können, hat Andreas Haus eine überdachte Zone im Grundriss untergebracht, die für alle Kinder vom Flur im Erdgeschoss aus zu erreichen ist.

Im Innenraum werden neben den weißen Wänden und Decken einzelne Akzente in den Farben rot, gelb und blau gesetzt. Dies dient der Gruppenraumzuordnung und fördert spielerisch und ganz nebenbei das Erlernen der Grundfarben. Die wohngesunden, strapazierfähigen Böden aus dem Naturmaterial Linoleum passen sich dem Farbkonzept an, ebenso die Gestaltung der Wasch- und Spiellandschaften. Bei den weiß verputzten und zum Teil mit Aluminiumelementen verkleideten Fassaden ist das typische DOGEWO21-Rot Akzentfarbe für einzelne Wandteile. Damit wird das Engagement der Wohnungsbaugesellschaft für das „Bauen für Kinder“ in der Architektur für jeden sichtbar verewigt.

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