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Reha-Neurologie Bad Wimpfen kurz vor Fertigstellung
Aus 66 wird 1: Modulbau macht´s möglich



blogbild Endspurt im SRH Gesundheitszentrum Bad Wimpfen: Bis Dezember 2014 soll der Neubau für die neurologische Rehabilitationsabteilung bezugsfertig sein. Aufgrund einer Mischung aus Massiv- und Modulbauweise kann das Gebäude mit rund 5.000 m2 Bruttogrundfläche innerhalb von neun Monaten komplett errichtet werden. Die ALHO Systembau GmbH stellt als Generalunternehmer nicht nur die benötigten Module her, sondern sorgt auch bis zur Schlüsselübergabe für einen zeitlich, logistisch und kostentechnisch mustergültig geplanten Bauablauf.

„Wir benötigen dringend zusätzliche Betten für die Neurologie und eine Erweiterung der Therapiefläche“, erklärt Klinik-Geschäftsführer Andreas Christopeit das Investitionsvolumen von 11 Millionen Euro. Dabei hat die Fachklinik für Prävention und Rehabilitation ihre neurologische Abteilung erst im Oktober 2011 gestartet, um das regionale Reha-Angebot besonders für Schlaganfall-Patienten zu verbessern. Im Neubau werden ab 2015 insgesamt 84 Patienten in 50 Einbett- und 17 Zweibettzimmern betreut werden können. Zusätzlich bietet das Gebäude im Untergeschoss auf rund 1.500 m2 Therapie- und Anwendungsräume.

Die neue Station ist in den drei unteren Ebenen an ein Bestandsgebäude des Gesundheitszentrums angeschlossen. Markus Quast, Vertriebsleiter Gesundheitsimmobilien bei ALHO, beschreibt die dazu notwendigen Vorbereitungen: „Für die Anbindung mussten die Module sehr exakt gemessen werden. Um den benötigten Platz zu gewinnen, wurden außerdem eine Sporthalle und alte unterirdische Verbindungsgänge abgerissen.“ Die Teilunterkellerung ist in Massivbauweise ausgeführt. Darüber sitzen vier Geschosse aus insgesamt 66 Modulen. Diese wurden über fünf Wochen im ALHO-Werk vorgefertigt und anschließend im August innerhalb von 14 Tagen an der Baustelle auf den Massivbau montiert. „Der Innenausbau wird insbesondere im Sanitärbereich bis hin zu Sanitärobjekten und Accessoires komplett fertiggestellt“, erklärt Quast. Für den Transport vom Werk zur Baustelle sorgten 28m lange Tieflader, die nur nachts unter Polizeibegleitung fahren dürfen. Vor Ort wurden täglich acht bis neun der jeweils rund 20 Tonnen schweren Module mit einem entsprechend ausgelegten Kran an ihren vorbestimmten Platz gehievt und miteinander verschweißt. Momentan erfolgen die abschließenden Arbeiten wie der modulübergreifende Innenausbau, die haustechnischen Installationen sowie Dach und Putzfassade mit darunter liegendem Wärmedämmverbundsystem.

„Die Baugeschwindigkeit und die geringe Belastung für die Patienten waren für uns ausschlaggebend bei der Wahl eines Modulbaus“, sagt Christopeit. Der enorm hohe Vorfertigungsgrad der Raummodule erspart zahlreiche zeit-, lärm- und schmutzintensive Arbeiten auf der Baustelle. Durch die kurze Anlieferungs- und Montagezeit wird der LKW- und Baumaschinenverkehr außerdem auf ein Minimum beschränkt. „Zeitplan und Ablauf des Baus liegen im Plan“, berichtet Christopeit. Ebenso lägen die veranschlagten Kosten bis auf unvorhergesehene Ereignisse im Rahmen. „Mit ALHO haben wir bereits bei anderen Projekten positive Erfahrungen gemacht“, erzählt Christopeit. Und es sieht so aus, als würde das mit dem Neubau der Neurologie auch so bleiben.

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