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Schule bauen mit ALHO-Raummodulen
Nochmal Kind sein



blogbild Wer Kinder hat, kennt das Spiel: Wie oft noch schlafen bis endlich Geburtstag, Weihnachten, Urlaub ist? In Mülheim an der Ruhr lautete die Antwort auf das Quengeln als man eine neue Schule bauen wollte hingegen: „Nur noch einmal Sommerferien!“ Denn länger dauerte es nicht, mit ALHO Raummodulen einen hellen, großen und hochwertigen Schulerweiterungsneubau für die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) an der Filchnerstraße zu erstellen.

Für die Stadt Mülheim war eine Schule bauen mit Raummodulen nicht neu. Mit ALHO gab es bereits mehrere erfolgreiche Kooperationen bei Schulanpassungen an das aktuelle Konzept der sogenannten „offenen Ganztagsschule“, welches ein erweitertes Raumangebot erfordert. „Mit der ALHO Modulbauweise konnten wir auch diesmal in besonders kurzer Zeit ein qualitativ hochwertige Schule bauen mit einem auf unsere Bedürfnisse zugeschnittenen Raumprogramm und sie an den Bestand gestalterisch wie funktional perfekt anpassen“, sagt Cornelia Piehl, Diplomingenieurin im Planungsteam Immobilienservice der Stadt Mülheim an der Ruhr und dort für die Budgetierung des Projekts verantwortlich. Sie ist überzeugt, dass es sich in Zukunft in der Grundschule motiviert und gut lernen lassen wird. Uwe Bonan, der für den Schulbau zuständige Immobiliendezernent und Stadtkämmerer der Stadt Mülheim an der Ruhr, ergänzt: „Die Finanzmittel der Stadt sind mit dem vielseitigen und planungssicher erstellten Schulbau gut investiert und die pädagogische Arbeit bekommt eine ganz neue Qualität.“ Glücklich sind auch die Mitarbeiter im neuen Schulbau mit den Räumen – hell, schön und groß seien sie, kein Vergleich zu den muffigen, alten Klassenzimmern, an die sich manch einer aus seiner eigenen Kindheit erinnert. Die einhellige Meinung: „Da möchte man selbst nochmal gern Kind sein!“ Auch Peter Schnatmann, der als Architekt Entwurf und Planung der Schulerweiterung verantwortet, ist zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit ALHO beim Schulbau war durchweg sehr konstruktiv. ALHO ist ein fairer und verlässlicher Partner beim Schule bauen. Alle unsere Ideen und Vorgaben wurden 1:1 umgesetzt.“ Für ihn liegen die Vorteile der Modulbauweise auf der Hand: „In der modularen Bauweise liegt die Zukunft“, zeigt sich der freie Architekt überzeugt. „Die extrem kurze Bauzeit und vor allem die Präzision der im Werk vorgefertigten Bauteile ist unschlagbar, wenn man eine Schule bauen möchte.“ Tatsächlich spielte der Zeitaspekt auch bei diesem Schulbau eine große Rolle, da mit Beginn der Sommerferien die Schuldependance am Mülheimer „Fünter Weg“ geschlossen wurde, musste für die Schüler schnell räumlicher Ersatz geschaffen werden. Der vorhandene langgestreckte Baukörper der GGS aus den 1950er Jahren wurde darum nach Osten durch einen eingeschossigen Verbindungsgang und einen zweiggeschossigen Baukörper in Nord-Südrichtung erweitert, wodurch ein ruhiger Innenhof als Atrium entstand. Mit dem Verbindungsbau erreichte der Architekt eine bauliche Zäsur zwischen Alt- und Neubau. Beide können so nebeneinander gleichberechtigt bestehen, verschatten sich nicht gegenseitig und erhalten durch den begrünten Innenhof einen neuen, ganz besonderen Außenraumbezug. Im Verbindungsgang sind die neuen sanitären Anlagen der Schule untergebracht, die sowohl von außen wie auch von beiden Gebäudeteilen aus erreichbar sind. Der zweigeschossige Schulbau beinhaltet im Erdgeschoss den zum Atrium orientierten Speiseraum mit schöner Aussicht und drei 65 Quadratmeter große Unterrichtsräume. Sie erhielten nach Osten und Westen großflächige Verglasungen mit Blendschutz. Im Obergeschoss sind zwei Mehrzweckräume, zwei Betreuungsräume und ein Computerraum untergebracht – alle ebenfalls gleich groß, um eine möglichst flexible Nutzung und wenn nötig einen unkomplizierten „Zimmertausch“ zu ermöglichen. Insgesamt ist der Schulbau durch eine klare und rationale Architektursprache gekennzeichnet, die mit der Modulbauweise besonders einfach und wirtschaftlich umgesetzt werden kann, wenn man eine Schule bauen möchte. Äußerlich nimmt sich der Schulbau zurück und tritt nicht in Konkurrenz zu dem vorhandenen Klinkerbau. Dennoch behauptet es sich eigenständig und modern mit seinen glatt weiß verputzten Fassaden und dem flachgeneigten aufgesetzten „Flugdach“ aus Holz sowie dem verglasten Verbindungsgang. Die außenliegenden Fluchttreppen sind farbig abgesetzt. Das Gebäude ist behindertengerecht konzipiert und ermöglicht damit endlich auch die problemlose Integration von Schülern mit Handicap in den regulären Unterricht. Im Atrium sind ebenfalls neue Formen des Unterrichts geplant, wie das Lernen draußen in kleinen Gruppen, Theaterpädagogik und Musikdarbietungen. Kein Wunder, dass die Fertigstellung der Schulerweiterung sehnlichst erwartet wurde.

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