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Handlungsspielräume offenhalten



blogbild Wie in vielen deutschen Städten und Gemeinden haben sich die Flüchtlingszahlen auch in Köln seit Jahresbeginn weiter deutlich erhöht. 5700 Asylsuchende muss die Stadt derzeit unterbringen. Der Ausbau von Standorten für geeignete Unterkünfte ist dringend notwendig. Zusammen mit ALHO plant und realisiert Köln darum vier neue Asylwohnheime in hochwertiger Modulbauweise, die zum einen eine schnelle und humane Unterbringung der Menschen ermöglicht, der Stadt zum anderen aber auch eine flexible Zukunftsplanung offenhält.


Um das zu erreichen, realisiert die Stadt Köln derzeit vier neue, zweigeschossige Asylwohnheime für jeweils 72 Bewohner in ALHO Modulbauweise in den Stadtteilen Wahn, Longerich, Brück und Deutz.

„Einer Konzentration von Flüchtlingen an einem Standort und der Bildung von sozialen Brennpunkten wollen wir wirksam entgegenwirken und für bestmögliche Integration sorgen, indem wir die Menschen über das gesamte Stadtgebiet verteilen. Darum setzen wir vermehrt auf die Bebauung innerstädtischer Grundstücke in gewachsenen Wohngebieten“, erklärt ein Sprecher des Sozialdezernats der Stadt Köln. „Da diese aber nur begrenzt vorhanden sind, müssen beispielsweise auch landwirtschaftlich genutzte Flächen zur Bebauung herangezogen werden. Unser Ziel aber lautet an allen Standorten gleichermaßen: in sehr kurzer Zeit humanen, hochwertigen und flexiblen Wohnraum schaffen. Die Modulbauweise ist dafür ideal.“

Im gewachsenen Wohngebiet passen sich die vielseitigen, schnell zu errichtenden Gebäude mit ihrer zeitgemäßen und ansprechenden Architektur harmonisch in das Stadtbild ein. Leise und saubere Baustellen mit Montagezeiten von nur wenigen Tagen vor Ort reduzieren die Baustellenbelastung im Wohngebiet auf ein Minimum und tragen zu einer hohen Akzeptanz bei den umliegenden Bewohnern bei.

Jedes der vier neuen Kölner Asylwohnheime bietet auf rund 1.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche 72 Personen Platz – aufgeteilt in elf Wohneinheiten für sechs bis acht Personen. Ein im Gebäude integrierter Verwaltungstrakt ergänzt das Wohnraumprogramm und gewährleistet die notwendige soziale und sicherheitsrelevante Betreuung der Menschen durch Sozialarbeiter und Hausmeister-/ Sicherheitsdienst, damit das gemeinsame Leben sicher und geborgen gestaltet werden kann.

Was auch immer die Stadtplanung zukünftig an den vier Standorten vorsieht – mit der Modulbauweise bleiben alle Handlungsspielräume offen. Denn die modularen Bauten können beispielsweise für studentisches Wohnen genutzt oder zu Seniorenresidenzen und Singleappartements umgebaut werden.

  • alho koln longerich 2
  • alho koln longerich 1
  • alho koln longerich 3


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