Welche Aspekte machen ein Modulgebäude nachhaltig?

Die Nachhaltigkeit eines Modulgebäudes lässt sich am gesamten Lebenszyklus dokumentieren. Bei der industriellen Fertigung der Modulgebäude werden durch die exakte Materialkalkulation und dem optimiertem Einsatz der Materialien Ressourcen nachhaltig geschont. Zudem ist der Rohstoff Stahl aufgrund der 100%igen Recyclingfähigkeit und daraus resultierenden Verfügbarkeit nachweislich einer der nachhaltigsten Werkstoffe überhaupt.

Beim Ausbau der Modulgebäude vor Ort wird durch den hohen Vorfertigungsgrad der Module die Belastung der Umwelt durch Schmutz, Lärm und Bauabfälle auf ein Minimum reduziert. Während des Betriebs der Gebäude sorgen optimierte Energiekonzepte und der Einsatz regenerativer Energien für niedrige Betriebskosten und die Schonung der Umwelt. Zudem können auch die Lebenszykluskosten der Gebäude gering gehalten werden.

Ebenfalls ein wichtiger Aspekt in Sachen Nachhaltigkeit ist die Möglichkeit der Umnutzung von Gebäuden. Modulgebäude können dank ihrer freitragenden Stahlskelettstruktur mit nichttragenden Innenwänden auch hier punkten, da Räume so flexibel umgestaltet, vergrößert, verkleinert oder umgewidmet werden können. Und sollte das Modulgebäude doch nicht mehr benötigt werden, lässt es sich umsetzen oder komplett zurückbauen, wobei alle Materialien bis zu fast 100% recycelt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden.