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Berufsbildungszentrum Schleswig‎

Ein modernes, zweistöckiges Gebäude mit schwarzen Paneelen und großen Fenstern steht auf einem grünen Rasen. Links und rechts sind Bäume und ein Verkehrszeichen sichtbar.

Weil das alte Gebäude auf dem Campus des Berufsbildungszentrum in Schleswig überaltert und für die Nutzer nicht mehr zumutbar war, entschied sich der Kreis Schleswig-Flensburg für den Bau eines neuen Gebäudes mit ALHO. So konnte ein dringliches Raumproblem endlich gelöst und gleichzeitig den stetig steigenden Schülerzahlen in der Region Rechnung getragen werden.

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  • Ressourcen

    Module

  • Höhe

    Geschosse

  • Bauzeit

    Wochen

Der barrierefreie Neubau

Von der Ausschreibung des Projekts bis zur Übergabe verging gerade einmal ein Jahr. 2021 hatte sich das Architekturbüro Leuschner Gänsicke aufgrund seiner langjährigen Erfahrung mit der Modulbauweise in einem öffentlichen Vergabeverfahren als „Wettbewerbssieger“ durchsetzen können. Die Planung des BBZ Schleswig basiert auf einem durchgehenden, einheitlichen Modulraster, mit einer sehr wirtschaftlichen Vorfertigung der insgesamt 34 Stahlmodule im ALHO-Werk. 

Als zweigeschossiger Baukörper bildet der Neubau den nord-westlichen Rahmen der durch die Bestandsgebäude eingefassten zentralen Pausen- und Freiflächen und fügt sich so perfekt in das Ensemble ein. Die rund 220 qm grosse Foyer- und Pausenhalle im Neubau verbindet das Erd- und Obergeschoss über eine Freitreppe und ist der neue zentrale Treffpunkt des BBZ.  Mittels einer zentral gelegenen Aufzugsanlage ist der gesamte Neubau barrierefrei zugänglich. Er fasst insgesamt 16 Klassen- und Differenzierungsräume für unterschiedliche Berufsausbildungen. Die meisten Klassenräume sind teilbar geplant und ermöglichen so eine sehr flexible, multifunktionale Nutzung. Gruppenräume eine Holzwerkstatt, Verwaltungsräume Lehrerzimmer, Büros sowie sanitäre Anlagen gehören ebenfalls zum Raumprogramm. 

Zusammen mit den direkt angrenzenden Klassenräumen kann das Foyer vergrössert und für diverse Schulveranstaltungen genutzt werden. Der Pausenhalle vorgelagert ist eine durch die Auskragung des Obergeschosses überdachte Terrasse.  

Die Raumtragwerke wurden bereits mit geschlossenen Aussenwänden, einer geschützten Dachhaut und einem hohen Vorfertigungsgrad im Innenausbau auf die Baustelle geliefert und in nur zwei Wochen montiert. So konnten eine extrem kurze Bauzeit und hohe Wirtschaftlichkeit garantiert werden. Mit konventioneller Bauweise wäre ein solcher Baufortschritt nicht möglich gewesen. Durch die Modulbaukonstruktion gibt es im Gebäude keine tragenden Wände. Alle Raumteilungen erfolgen in Leichtbauwänden und können so für unterschiedliche Nutzungsanforderungen im Laufe des Gebäudelebens stets frei verändert werden. Das lässt den Nutzern auch in Zukunft alle Möglichkeiten und Anpassungen an neue pädagogische Konzepte offen.

Architekt Uwe Gänsicke

Treppenhaus, rote Stufen, links ansteigend; daneben Glastüren mit Notausgangsschildern darüber. Raum mit Spender an der Wand. Türen führen nach außen, großer Eingangsbereich mit Fenstern.
Toilette mit Haltegriffen, Notrufkordeln und grauen Fliesen, rechts ein Waschbecken mit Seifenspender, daneben ein Abfalleimer, behindertengerechte Ausstattung in einem öffentlichen Sanitärraum.
Klassenzimmer mit vier einzelnen Schülertischen und Stühlen, einem interaktiven Whiteboard an der weißen Wand und großen Fenstern mit Blick nach draußen. Der Boden ist rot.
Moderne Lounge mit roten Böden, stilvollen Leuchten, großen Fenstern und Möbeln zum Sitzen. Die Decke hat dekorative Löcher und es gibt einzelne farbige Sitzhocker.

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