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ALHO Systembau wird Partner der Bundeswehr beim G-CAP Inland, Stufe 1

Rahmenvereinbarung für zusätzliche Unterkunftsgebäude unterzeichnet

Gruppenfoto mit zahlreichen Teilnehmenden einer Veranstaltung der Bundeswehr in einem Konferenzraum. Die Personen stehen in mehreren Reihen vor Roll-ups mit Bundeswehr-Branding. Die meisten Teilnehmenden tragen Business-Kleidung, eine Person trägt eine Uniform. Im Hintergrund sind bodentiefe Fenster mit Vorhängen sowie holzverkleidete Wände zu sehen. Das Foto dokumentiert ein gemeinsames Treffen im Rahmen eines Projekts oder Vergabeverfahrens der Bundeswehr.

Wir, die ALHO Systembau GmbH, wirken mit am Aufwuchs der Bundeswehr und sind künftig an der Umsetzung des bundesweiten Bauprogramms G-CAP Inland, Stufe 1 der Bundeswehr beteiligt. Als Auftragnehmer für zwei Lose unterstützen wir als Familienunternehmen den Ausbau zusätzlicher Unterkunftskapazitäten in serieller, dreidimensionaler Modulbauweise. Die Vereinbarung wurde am 27. August 2026 in Bonn unterzeichnet.

Das Infrastrukturprogramm G-CAP Inland, Stufe 1 sichert die bundesweite, standardisierte und schnelle Bereitstellung zusätzlicher Unterkunftskapazitäten für die Bundeswehr. Im Rahmen des Programms sollen innerhalb eines Zeitraums von rund vier Jahren rund 330 Gebäude in etwa 130 Liegenschaften errichtet und in Betrieb genommen werden. Die Umsetzung von G-CAP Inland, Stufe 1 ist von 2027 bis 2031 vorgesehen. Die Gebäude dienen der Unterbringung von Soldatinnen und Soldaten sowie der militärischen Ausbildung.

Was bedeutet G-CAP?

GCAP (German Armed Forces – Contractor Augmentation Program) ist ein Programm der Bundeswehr zur schnellen Schaffung von Infrastrukturkapazitäten. Auf Basis standardisierter Lösungen und industrieller Partnerschaften können Gebäude effizient geplant, errichtet und bereitgestellt werden.

Wirtschaftliches Angebot und leistungsfähiges Konzept

Die Auswahl der Auftragnehmer der Stufe 1 erfolgte in einem mehrstufigen, nicht offenen Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Die eingereichten Bewerbungen wurden hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und der Qualität der vorgelegten Konzepte bewertet. Wir, die ALHO Systembau GmbH, überzeugten mit einem wirtschaftlichen Angebot und einem leistungsfähigen Konzept für die standardisierte Umsetzung der Bauaufgabe in serieller, dreidimensionaler Bauweise.

Die Rahmenvereinbarung umfasst zunächst die grundsätzliche Einbindung von ALHO in das Programm. An welchen konkreten Standorten Bauvorhaben später umgesetzt werden, wird im weiteren Verfahren festgelegt.

Drei Personen in Businesskleidung stehen in einem Besprechungsraum und halten gemeinsam ein Dokument, das an die Kamera präsentiert wird.
Vier Personen stehen in einem Konferenzraum vor einem Roll-up der Bundeswehr. Eine Person trägt eine Uniform, die drei anderen sind in Business-Kleidung gekleidet. Im Hintergrund sind bodentiefe Fenster mit Vorhängen sowie eine Holzverkleidung an der Wand zu sehen. Das Gruppenfoto entstand im Rahmen einer Veranstaltung der Bundeswehr.

Wir verstehen die Beteiligung an G-CAP Inland, Stufe 1 als Anerkennung unserer Leistungsfähigkeit und als Ausdruck einer besonderen Verantwortung. Als mittelständisches Familienunternehmen wollen wir dazu beitragen, hochwertige Unterkunfts- und Funktionsgebäude für die Bundeswehr schnell und verlässlich bereitzustellen. Dieser Aufgabe begegnen wir mit Respekt und dem notwendigen Augenmaß.

Peter Orthen, Geschäftsführer der ALHO Systembau GmbH

Wichtige Informationen auf einem Blick:

Für das Programm sind seitens der Bundeswehr vier standardisierte Typen von Unterkunfts- und Funktionsgebäuden vorgesehen. Modular kombinierbare Bausteine ermöglichen eine Anpassung an die jeweiligen Anforderungen vor Ort. Der ausgeschriebene Leistungsumfang umfasst grundsätzlich die Planung, Lieferung, Errichtung und den Anschluss bezugsfertiger Gebäude sowie die erforderlichen technischen und baulichen Ausführungen, die Inbetriebnahme und die Übergabe der zugehörigen Dokumentation.

Durch die Beteiligung an G-CAP Inland, Stufe 1 erschließen wir ein neues Geschäftsfeld. Zu diesem Zweck haben wir die Produktion erweitert und die verfügbaren Kapazitäten ausgebaut. Damit sichern wir bestehende Arbeitsplätze und erweitern unsere Mitarbeiterzahl. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen für laufende und künftige Projekte anderer Auftraggeber leistungsfähig.

Unsere dreidimensionale Modulbauweise verlagert einen großen Teil der Bauabläufe in witterungsgeschützte Fertigungshallen. Die Raummodule werden dort mit einem Vorfertigungsgrad von bis zu 70 Prozent produziert. Während auf der Baustelle die Gründung vorbereitet wird, läuft im Werk parallel die Produktion der montagefertigen Raummodule. Bei wiederkehrenden Gebäudetypen schafft die standardisierte Planung außerdem die Grundlage, um bewährte Planungs- und Konstruktionsprinzipien auf weitere Bauvorhaben zu übertragen und so Qualität, Termine und Kapazitäten verlässlich zu steuern.

Unsere Broschüre zum Download:

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