Wohngebäude Cité Foch in Berlin
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat ALHO im Juli 2022 beauftragt, insgesamt…
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Das Nachverdichtungsprojekt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin Zehlendorf schafft mit elf Neubauten und 170 Wohnungen zusätzlichen, nachhaltig qualitativ hochwertigen Wohnraum für Bundesbedienstete. Realisiert wird eine Gesamtwohnfläche von 11.957,20 m². Dies entspricht insgesamt 440 Modulen mit einer Breite von 3,25 bis 3,50 m und einer Länge von bis zu 19,60 m.
Ressourcen
Module
Baugröße
m² BGF
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Grünräume mit viel nachhaltiger Lebensqualität, das war und ist der Leitfaden des Nachverdichtungsprojekts im Bestandsquartier der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Berlin-Zehlendorf. Trotz der Realisierung von insgesamt elf Neubauten mit 170 Wohneinheiten ist es gelungen, den parkartigen Charakter der bestehenden Wohnsiedlung konsequent zu bewahren. Durch eine präzise, interdisziplinäre Planung konnten sowohl der geschützte Baumbestand als auch die großzügigen Freiräume weitestgehend erhalten und qualitätsvoll in das neue Quartierskonzept integriert werden. So entsteht zusätzlicher Wohnraum, ohne den gewachsenen Standortcharakter zu verlieren.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal des Projekts ist die Ausführung in Holz-Hybridbauweise. Es handelt sich um das erste Holz-Hybrid-Quartier von ALHO mit einem Holzanteil von über 70% in den Gebäuden. Ergänzend kommt Grünstahl zum Einsatz, wodurch der Nachhaltigkeitsanspruch des Projekts zusätzlich unterstrichen wird. Die Planung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den renommierten Büros Holzer Kobler Architekturen sowie Nolte Gehrke Landschaftsarchitekten.
Eine besondere planerische Herausforderung besteht darin, dass einzelne Gebäudetypen an Bestandsgebäude angebaut werden, während andere miteinander kombiniert und zusammengefügt werden. Hierfür wurde ein flexibles Grundrisskonzept entwickelt. Die Grundrissorganisation erfolgt als 4-Spänner. Zudem wird ein Sicherheitstreppenhaus „light“ gemäß Berliner Vorgaben umgesetzt.
Die Wohnungen sind hochwertig und familienfreundlich konzipiert und werden gemäß dem Ausstattungskatalog der BImA ausgestattet. In den Kellergeschossen befinden sich Mieterkeller, Fahrrad- und Kinderwagenabstellräume sowie die erforderlichen Technikflächen. Energetisch wird der KfW-40-Standard erreicht. Die Wärmeversorgung erfolgt über Luft-Wasser-Wärmepumpen, während die Wärmeverteilung über Wohnungsstationen mit Wärmeübergabe mittels Fußbodenheizung erfolgt. Gründächer mit integrierten Photovoltaikanlagen ergänzen das nachhaltige Energiekonzept. Die architektonische Gestaltung sieht eine Holzfassade im Erdgeschoss sowie Holz-Schiebeelemente in den Obergeschossen vor, wodurch der nachhaltige Charakter der Bauweise auch gestalterisch sichtbar wird.
Die Produktionszeit der Module beträgt etwa fünf Wochen pro Haus. Die Bauzeit des Gesamtprojekts ist von April 2026 bis Juni 2027 vorgesehen.
Hier finden Sie aktuelle Zeitraffer-Aufnahmen des Bauvorhabens