Weiteres Seminargebäude in Modulbauweise für Uni Oldenburg

Die Stadtwerke Solingen GmbH realisierte als Investorin eine viergruppige, städtische Kita in ALHO Modulbauweise. Der lichtdurchflutete Neubau bietet insgesamt 80 Kindern beste Voraussetzungen zum Spielen und Lernen. Am 1. August 2017 war Stichtag: Zu Beginn des neuen Kindergartenjahrs sollte die 4-gruppige Kindertagesstätte in Solingen – keine 2 Gehminuten von der Zentrale der Stadtwerke entfernt – in Betrieb gehen. Eine zeitlich sportliche Bauaufgabe, denn erst im September 2016 stand fest, dass der Neubau überhaupt realisiert werden und wer der Betreiber sein sollte. Von der Auftragserteilung bis zur Übergabe im Juni 2017 gingen gerade einmal fünf Monate ins Land. Für den zweigeschossigen Neubau wurde in regelmäßigen gemeinsamen Planungstreffen mit Bauherrnvertretern und Betreibern ein bewährter Mustergrundriss für Kita- Bauten in ALHO Modulbauweise den tatsächlichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen der Nutzer angepasst.  So wünschten sich die Erzieher, die auf der Bruttogeschossfläche von 876 qm künftig rund 80 Kinder betreuen sollten, das passende Raumprogramm für ihr Konzept einer sogenannten „teiloffenen Kinderbetreuung“. Dieses sah vor, dass jeweils 20 Kinder zwischen 2 und 6 Jahren eine altersgemischte Kita-Stammgruppe bilden.

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Module
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Wochen Bauzeit

Im 1. OG befinden sich über dem Sprachzentrum die Räume des Psychologischen Beratungsservice mit einem großen hellen Gruppenraum gegenüber den Einzelberatungsräumen und ihren Wartebereichen. Hier wurden Vorgaben der gedämmten Raumakustik durch schalldichte Wände und Türen und gestalterische Besonderheiten, wie gedeckte Farben und Kugelgarnfußböden baulich umgesetzt.  Ein großer Seminarraum, weitere Verwaltungsbüros und Sanitärzonen komplettieren das Raumangebot. „Es ist ein ausgesprochen schönes Gebäude geworden“, findet Carsten Steinbrenner. Die Architekten entschieden sich für eine Vorhangfassade aus zementgebundenen Faserplatten in unterschiedlichen mattierten Naturfarben. Der Nutzung des Gebäudes angemessen, konnten sie so eine sehr viel wohnlichere Anmutung erzeugen, als man das von anderen Seminargebäuden auf dem Campus kennt. Versatz- und Rücksprünge in der Fassadenflucht sorgen für lebendige Gebäudeansichten. In Portalrahmen gefasste Fensterbänder betonen einzelne Bereiche und gliedern die rund 34 Meter lange Nord- bzw. Südfassade. Auf dem Gelände – inmitten von Bauten aus unterschiedlichen Bauepochen und unterschiedlichen Materialien – setzt das neue Seminargebäude damit ein gestalterisches Statement ohne zu dominieren.

PLZ: 2019
Baujahr: 2019

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