Neubau Städtische Kita Friedrich-Ebert-Straße, Mainz

Für die Gebäudewirtschaft der Stadt Mainz realisierte ALHO den Neubau einer Kita in der Friedrich-Ebert-Straße, die für insgesamt sechs Gruppen ausgelegt ist. Das dreigeschossige Gebäude mit über 1.950 qm Bruttogrundfläche entstand in nur 20 Wochen Bauzeit. Während vor Ort die Fundamentierungsarbeiten stattfanden, liefen in der ALHO Raumfabrik die 43 Module vom Band. Die Fassade des Gebäudes wird durch eine Trespa-Fassade in unterschiedlichen Blautönen in Kombination mit Holzfenstern und durch die wuchtigen Fluchtbalkone geprägt. Besonderes Highlight für die Kinder ist die großzügige Spielterrasse, die mit einem 55 qm großen Sonnensegel verschattet werden kann.

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Wochen Bauzeit

Jede Gruppe – in Solingen gibt es vier Gruppen – sollte ihren eigenen Gruppenraum mit rund 47 qm bekommen, ergänzt um einen knapp 18 qm großen Nebenraum und den obligatorischen Bereichen Garderobe, Abstellraum und Sanitärzone. Jeweils zwei Gruppen haben Zugang zu einem  Schlafraum. Gemeinsame Räume wie der große Spielflur können je nach Differenzierungsangebot von den Kindern nach Lust und Laune aufgesucht werden. Der Grundriss ist darum so aufgebaut, dass der Spielflur die Mittelzone bildet, an die alle anderen Zonen andocken. Der zweigeschossige Gebäuderiegel mit Flachdach ist in ein großes Grundstück mit Garten integriert. Hier haben die Kinder ausreichend Platz, um an der frischen Luft zu spielen und zu toben. Vorgezogene Dach- und Wandscheiben bieten zur Gartenseite hin nicht nur guten Witterungsschutz, sondern sorgen als starre „Brises Soleils“ gleichzeitig für eine angenehme Verschattung der Räume im Sommer, sodass sie trotz ihrer großen Fenster nicht übermäßig aufheizen.  Die weiße Putzfassade erhielt Akzente in zwei Grüntönen, die aus dem CI der Stadtwerke Solingen stammen. Zusätzlich wurde das Graffiti einer Landschaft aufgebracht, in dem sich bunte Zwerge tummeln. Überhaupt identifizieren sich die Stadtwerke sehr mit „ihrer Kita“:  Rund 100 Mitarbeiter nahmen begeistert an einem Voting teil, bei dem ein treffender Name für die neue Einrichtung gesucht wurde. „Energiezwerge“ kam dabei heraus.

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