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Ministerin Ina Scharrenbach zu Gast bei ALHO

Besuch aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfahlen

Wohnraum ist knapp – besonders für kleine und mittlere Einkommen in den Ballungsgebieten in NRW. „Wer in Nordrhein-Westfalen bezahlbaren Wohnraum schafft, kann auch in herausfordernden Zeiten auf die Landesregierung Nordrhein-Westfalen bauen“, sagt Ministerin Ina Scharrenbach. ALHO nahm sie beim Wort und lud zur Besichtigung der Raumfabrik ein.

Die hochwertige Modulbauweise, wie ALHO sie seit vielen Jahrzehnten praktiziert, stetig optimiert und weiterentwickelt, kann einen Beitrag dazu leisten, mehr Wohnraum zu schaffen. Denn: Mit den individuell geplanten, aber seriell im Werk vorgefertigten Raummodulen wird nur ein Bruchteil an Bauzeit benötigt und zugleich für Nachhaltigkeit und hohe Qualität beim Bauen gesorgt.

Daher lag es auf der Hand, dass Ministerin Scharrenbach die Einladung von ALHO annahm und sich über das serielle Bauen vor Ort in der Raumfabrik informierte. Empfangen wurden die Ministerin, die zusammen mit dem CDU-Abgeordneten für den Oberbergischen Südkreis im Landtag Nordrhein-Westfalen Bodo Löttgen und dem Referenten für Bautechnik u. Bauphysik im Bauministerium Johannes Bröhl anreiste, von Albert Holschbach, Gründer und Inhaber der ALHO Unternehmensgruppe, der Geschäftsführenden Gesellschafterin Silvia Matschke sowie den Geschäftsführern Jens Vetter, Peter Orthen und Marko Grisse.

Zur ALHO Unternehmensgruppe mit 1.300 Mitarbeitenden und Hauptsitz in Morsbach gehören das renommierte Modulbauunternehmen ALHO Systembau GmbH, die auf Vermietung- und Verkauf von temporären Raumsystemen fokussierte FAGSI Vertriebs- und Vermietungs-GmbH sowie die ProContain GmbH, die auf die Herstellung flexibler und hochwertiger Containersysteme für Fachhandel und Vermieter spezialisiert ist.

Systembauten je nach Anforderung zu planen sowie schnell und wirtschaftlich zu realisieren ist das erklärte gemeinsame Ziel der drei Unternehmen.

„Mit unserem modularen Wohnungsbaukasten können wir einen konkreten Beitrag zur Linderung der Wohnungsnot leisten", so Geschäftsführer Peter Orthen. Aufgrund des hohen Vorfertigungsgrads von bis zu 80 % sind Modulgebäude durchschnittlich in einer um 70 % kürzeren Bauzeit als bei konventionellen Bauweisen fertiggestellt. Das kommt nicht nur dem Wohnungsbau zugute. Auch privatgewerbliche und Bauherren der öffentlichen Hand profitieren von den Vorteilen der Bauweise bei der Realisierung von Büroimmobilien, Bildungsimmobilien wie Schulen, Kindergärten und Universitätsgebäuden, sowie Gesundheitsimmobilien - darunter Kliniken, OP- und Eingriffsräume und Labore.

„Doch unsere Modulbauten mit ihrer Stahltragstruktur erfüllen auch die ökologischen Herausforderungen der heutigen Zeit“, so Jens Vetter, zuständig für den Bereich Technik und Innovation der ALHO-Gruppe. „Wir verwenden ‚Grünen Stahl‘ mit einer Recyclingquote von 98%. In Kombination mit Holz als Hybrid-Modulbau erzielen wir eine Reduzierung von 87% an CO2-Äqivalenten im Vergleich zu konventionellen Bauweisen“, ergänzt Marko Grisse, der die Produktion bei ALHO verantwortet.

Daher regte man bei Ministerin Scharrenbach an, darüber nachzudenken, die aktuelle Förderung in Nordrhein-Westfalen über den reinen Holzbau auch auf andere nachweislich nachhaltige Bauweisen auszudehnen.

Ebenfalls angesprochen wurden der Breitband- und Mobilnetz-Ausbau sowie die Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum. „Als Unternehmen stehen wir zu unserem Standort Morsbach, aber im Gegenzug brauchen wir auch Perspektive und Planungssicherheit. Und dazu gehört für uns eine gute Anbindung sowohl verkehrstechnisch als auch in Sachen Mobilfunk und Internet unbedingt dazu", so Albert Holschbach.

„Ich bin immer wieder beeindruckt von der Innovationsfähigkeit unseres Mittelstandes und wie die Zukunftsentwicklung der Wirtschaft und bei ALHO im Speziellen der Bauwirtschaft vorangetrieben wird“, zeigt sich die Ministerin beeindruckt.

v.l.n.r.: Bodo Löttgen, Marko Grisse, Albert Holschbach, Peter Orthen Ina Scharrenbach, Jens Vetter, Silvia Matschke, Johannes Bröhl


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