Schulgebäude der Zukunft planen und gestalten

13. Juli 2018

Flexible Grundrisse unterstützen moderne pädagogische Konzepte

 

Die Arbeitswelt befindet sich in einem gravierenden Wandel – und mit ihr auch die Anforderungen, die an die Berufstätigen von morgen gestellt werden. Dafür sind neue pädagogische Konzepte gefragt, denen auch baulich Rechnung getragen werden muss. Modulbau kann mit seinen flexiblen Grundrissen für Schulgebäude einen Beitrag leisten beim Gestalten und Planen der Schulgebäude der Zukunft.

Die sich zunehmend digitalisierende Arbeitswelt benötigt künftig immer stärker kreativ denkende und sozial kompetente Arbeiter, die talent- und interessenorientiert ausgebildet sind. Diesen Wandel spiegelt Schule durch den Einzug moderner pädagogischer Konzepte wider. Sie stellen den einzelnen Schüler mit seinen individuellen Talenten, aber auch die Gruppe mit ihrer Teamfähigkeit in den Mittelpunkt. Schüler von heute finden durch kooperatives Lernen ganz natürlich zu überfachlicher personaler und sozialer Kompetenz. Gleichzeitig bekommen sie etwas, was für ihren weiteren Bildungsweg von unschätzbarem Wert ist: eine Auffassungsgabe für Problemlösungen von universellem Charakter. Schule muss heute die nötigen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass die angeborene Neugier und Begeisterung für das Lernen bei den Arbeitnehmern von morgen ein Leben lang anhält.

 

Anforderungen an das Schulgebäude der Zukunft

 

Darüber hinaus gibt es noch weitaus mehr Anforderungen an moderne Schulgebäude als früher. Oft sind die Räumlichkeiten bestehender Gebäude für den Ganztagsbetrieb nicht ausgelegt. Viele Schulbauten stammen noch aus den 1970er-Jahren. Es wurde mal hier saniert, mal da erweitert – immer unter hohem Zeitdruck für die jeweilige Maßnahme, denn der Lehrbetrieb musste weitergehen. An vielen deutschen Schulen herrscht deswegen nach jahrzehntelanger Vernachlässigung des Bestands ein eklatanter Investitionsrückstau.

Handlungsbedarf entsteht weiterhin durch eine Reihe von Themen wie Inklusion, Barrierefreiheit, Digitalisierung, mehr soziale Arbeit, deutlich gestiegene Schülerzahlen und zuletzt die Aufnahme von Flüchtlingen. Es besteht Handlungsbedarf, neue Schulgebäude zu kaufen, zu planen und zu gestalten. Ein radikaler Neuanfang soll die Kopfwende bringen, weg von althergebrachten Denkmustern, hin zu einem Schulgebäude der Zukunft, das eine inspirierende und vielschichtige Lernumgebung bietet.

 

Best Practice für eine Schulgebäude der Zukunft: Münchener Lernhauskonzept

 

Nach skandinavischem Vorbild basiert das Münchener Lernhauskonzept auf dem Streben, die Unpersönlichkeit großer Schulen aufzulösen, damit ein besonderes Miteinander entsteht. Im Lernhaus lernen Schüler aller Jahrgangsstufen in räumlichen und organisatorischen Clustern. Mehrere Klassen bilden im Lernhaus eine kleine Schule in der Schule – mit Lern-, Unterrichts- und Ruheräumen, aber auch mit eigenen Garderoben, Toiletten und einer Lehrerstation. Die Räume eines Lernhauses gruppieren sich um eine Mitte: ein Forum, das im Laufe des Tages flexibel genutzt wird. Ade „Flurschule“ – hallo zur pädagogisch nutzbaren, barrierefreien Fläche mit Foren, Differenzierungs- und Inklusionsräumen.

Ein Beispiel dafür ist der Schulpavillon Berner Straße, den ALHO für die Landeshauptstadt München nach Plänen des Architekten Alexander Stecher realisierte. Der Modulbau erscheint die optimale Bauweise, um die vielen neuen Anforderungen, die aktuell, aber auch in Zukunft gestellt werden, zu meistern. Flexibilität ist oberstes Gebot: So passen sich die Raumlösungen an die individuellen Bedürfnisse an. Der tragende Stahlrahmen der ALHO Module erlaubt, nichttragende Innenwände beliebig zu versetzen. Das bedeutet: Der Raum kann wachsen, schrumpfen oder einfach nur sein Aussehen verändern. Die Verwendung qualitativ hochwertiger, geprüfter Baustoffe verschafft den nötigen Wohlfühlfaktor. Eine nachweislich nachhaltige und energieeffiziente Bauweise, Festpreisgarantie und eine kurze Bauzeit, bei der der Unterricht nicht gestört wird, überzeugen.

Ob Sie ein Schulgebäude der Zukunft kaufe, planen oder gestalten wollen – wir helfen Ihnen gerne weiter. Mehr Informationen zu modularen Schulgebäuden finden Sie hier.

 

ALHO auf der SCHULBAU Messe

Sie möchten sich über die modularen Schulgebäude von ALHO informieren und wüschen ein Beratungsgespräch? Dann besuchen Sie uns doch auf einer der SCHULBAU Messen in Hamburg, Dresden, Berlin oder Frankfurt. Die Messe SCHULBAU ist europaweit die einzige Messe, die für konkrete und verabschiedete Investitionsvolumina veranstaltet wird. Sie findet in Kooperation mit den jeweiligen Schulbaubehörden statt. Dabei dreht sich alles um den Bau von Bildungsimmobilien – neben dem Schulbau auch um  Kindergärten und Kitas, Universitäten und Akademien. Die SCHULBAU Messe bildet alle Bauaufgaben ab und richtet sich an Architekten und Fachplaner, Schulleiter, Behörden- und Institutionsvertreter und Investoren. ALHO ist auf allen vier SCHULBAU Messen vertreten. Wir laden Sie herzlich ein, uns an unserem Stand auf der Messe SCHULBAU zu besuchen.

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